Anders sehen

Wie viel Wirklichkeit steckt im Kino wirklich? Ist guter Film immer autobiografisch? Darf man Romcoms mögen? Mit Empathie, Know-how und Humor spricht der Journalist Nils Binnberg mit berühmten Menschen, die etwas in oder über Film zu sagen haben. Über das, was ihr Werk bewegt, und das, was in ihnen selbst arbeitet. Die Fragerunde findet im Aufzug statt. Mit jeder Etage wartet eine neue Frage: Die erste stammt vom Gast der vorherigen Folge, alle weiteren sind für jeden Gast dieselben. Am Ende bietet jede Fahrt neue Einblicke. Genauer gesagt, Einblicke, die uns anders auf die Welt sehen lassen.

Anders sehen

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Folge 1 – Markus Schleinzer

Folge 1 – Markus Schleinzer

12m 37s

Der gebürtige Wiener hat sein Filmhandwerk während seiner Zeit als Casting-Direktor erlernt, neben einer ganzen Reihe an Filmen auch für Michael Hanekes Historiendrama „Das Weiße Band“. Gerade zeigt der Autodidakt seine dritte Arbeit als Regisseur und Drehbuchautor. »Rose« mit Sandra Hüller in einer Männerrolle sammelt beim Publikum reihenweise positive Bewertungen ein. Beim Filmemachen lässt sich Schleinzer Zeit. Sein Spielfilmdebüt »Michael« gab er 2011 im Wettbewerb von Cannes, sieben Jahre später folgte »Angelo« beim Filmfestival in Toronto. Zwischendurch steht Markus Schleinzer vor der Kamera, zuletzt in »Sisi & ich« und »Vier Minus drei«. Auch dieses Handwerk hat er sich selbst beigebracht....